Herzlich Willkommen auf den Seiten des Natur- und Erlebnisparks Bremervörde!

Wunderschön und direkt am Vörder See gelegen liegt der kostenlos zugängliche Natur- und Erlebnispark auf rund 100 Hektar im staatlich anerkannten Erholungsort Bremervörde. Entstanden aus einer Ausstellung des Landes Niedersachsen - „Natur im Städtebau“ hieß 1991 das Motto. Landschaft, Natur und Stadtarchitektur wurden zu einem faszinierenden Ganzen zusammengeführt, einzigartig in seiner Art, eine Erlebniswelt für sich.

Die Vielfalt überrascht: üppig blühenden Themengärten wie Rosen- und Rhododendrongarten, Feuchtbiotop, weitläufig angelegte Grünflächen, Erlebnisecken und der See als Revier für Angler, Freizeitkapitäne, Segel- und Surffreunde. Faszinierend: das Riesen-Ei des Künstlers Armin Kölbli.

Besonders beliebt sind die Spiellandschaften, wo Kinder Abenteuer erleben können: Es darf gerutscht, gehangelt und balanciert werden.

Wer einfach nur die Seele baumeln lassen möchte: Beim Haus am See handelt es sich um eine historische, originalgetreu hier wieder aufgebaute Hofanlage aus dem Jahre 1860 mit einem gemütlichen Restaurant unter dem Reetdach. Am Haus befindet sich auch der Apotheker- und Bauerngarten, ein Magnet für alle, die sich für die Apotheke der Natur interessieren.

Begeistern wird Sie auch die Seebühne, wo den ganzen Sommer über zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.

Lassen Sie sich von einer Fülle von Attraktionen überraschen!

 

Impressionen - Fotos 1-3 & 5: N&E GmbH, Foto 4: R. Lubricht, Fotograf

 

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PRESSEMITTEILUNG

Blaualgen Vörder See; Foto: Stadt BremervördeTotes Holz für lebendige Gewässer – Maßnahme am Vörder See am 18.02.2025

Am 18. Februar 2025 ab 10 Uhr führt der Fischereisportverein (FSV) Bremervörde eine Maßnahme zur ökologischen Aufwertung des Vörder Sees durch. Dabei werden Bäume so gefällt, dass sie in den See fallen, aber weiterhin mit dem Stamm verbunden bleiben, um nicht abzutreiben. Dies schafft neue Lebensräume für Fische, Vögel, Insekten und weitere Wasserbewohner.
Zusätzlich werden mindestens 30 armdicke, buschige Birken-, Erlen- oder Pappelkronen mit einer maximalen Länge von sechs Metern beschafft. Diese werden mit Sandsäcken und Seilen, beides aus Naturfasern, im See versenkt, um weitere wertvolle Strukturen für Wasserlebewesen zu schaffen. Diese Maßnahme ist zugleich der erste Schritt zur Bekämpfung der Blaualgen im Vörder See. Es wird allerdings einige Jahre dauern, bis das Problem mit den Blaualgen nachhaltig eingedämmt werden kann.

Hintergrund: Die Bedeutung von Totholz in Gewässern

Bäume am Rand von Gewässern fallen nach Stürmen oder durch ihr natürliches Absterben häufig ins Wasser. Was auf den ersten Blick wie Verfall wirkt, ist in Wahrheit ein wichtiger Beitrag zur Ökologie eines Gewässers. Totholzstrukturen wie Baumstämme, Äste und Wurzeln schaffen geschützte Bereiche mit unterschiedlicher Strömung und Wassertemperatur. Dadurch steigt die strukturelle Vielfalt des Gewässers und damit auch seine Artenvielfalt.
Zusätzlich stabilisiert Totholz die Uferbereiche, indem es Sediment zurückhält. Es wirkt zudem als natürlicher Puffer bei Hochwasser, indem es die Fließgeschwindigkeit des Wassers reduziert und so den Druck auf die Ufer mindert.

Natürliche Fischunterstützung

Gewässer mit reichlich Totholz beherbergen in der Regel mehr Fischarten als solche ohne dieses natürliche Element. Das versunkene Holz bietet Fischen sichere Verstecke vor Fressfeinden, Schutz vor.

Blaualgen Vörder See; Foto: Stadt BremervördeEin Zuhause für viele Arten

Nicht nur Fische profitieren von Totholz. Auch zahlreiche andere Tierarten wie Vögel, Kleinsäuger, Reptilien, Amphibien und Insekten nutzen abgestorbene Gehölze als Lebensraum. Über 80 Tierarten sind direkt oder indirekt auf Totholz angewiesen. Krebse finden Unterschlupf, Amphibien, wie verschiedene Froscharten, sonnen sich auf ins Wasser gestürzten Baumstämmen und Käfer besiedeln die Rinde halb versunkener Bäume.
Darüber hinaus spielt Totholz eine Rolle für den Klimaschutz. Während des langsamen Zersetzungsprozesses speichert es langfristig Kohlenstoff und trägt so zur Reduzierung von CO2 in der Atmosphäre bei.

Initiative für den Naturschutz

Die Stadt Bremervörde hat Fördermittel beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) beantragt. Über die „Naturnahe Entwicklung der Oberflächengewässer – NEOG“ wurden insgesamt drei Maßnahmen für förderfähig erklärt und bewilligt. Hierunter zählt unter anderem die hier beschriebene strukturverbessernde Maßnahme im Vörder See. Ziel von NEOG ist der Schutz und die naturnahe Entwicklung der Gewässer sowie des Gewässerumfelds, zur Minderung von Stoffeinträgen in die Gewässer, zur Verbesserung des Schadstoffrückhalts, zur Gewässersanierung sowie -restaurierung, sowie die Förderung ihrer Funktion im landesweiten Biotopverbund.
Die Maßnahmen werden Hauptverantwortlich von der Stadt Bremervörde begleitet. Unterstützung bekommt die Stadt durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), dem FSV Bremervörde sowie dem Landesfischereiverband Weser-Ems, der als Ideengeber und Fachberater für diese Maßnahme zur Seite steht.

 

 

Stadt Bremervörde

Logo Stadt Bremervöde


Logo Familienbad Delphino, Grafik: Natur- und Erlebnispark BRV GmbH

 Logo Niedersächsische Landesforsten; Grafik: Niedersächsische Landesforsten 


Logo Ostel Jugendhotel Bremervörde
 

nordwaerts.de Story Natur- und Erlebnispark Bremervörde; Grafik: NuE BRV GmbH und TouROW Ingrid Krause


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